3D Scanning: Wenn die richtige Technik den Unterschied macht
Eine gute 3D-Kamera ist die Grundlage. Doch was braucht es, wenn Räume höher, Lichtverhältnisse schwieriger und Projekte komplexer werden?
Wer regelmässig mit 3D-Scanning arbeitet, kennt die Herausforderungen: Ein Raum ist zu dunkel, ein Bereich schwer erreichbar oder ein Gebäude erstreckt sich über mehrere Stockwerke. Was auf den ersten Blick wie eine einfache Aufnahme aussieht, verlangt manchmal nach einer durchdachten Lösung.
Denn die Qualität eines 3D-Scans hängt nicht allein von der Kamera ab. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Technik, Zubehör, Erfahrung und der richtigen Vorgehensweise.
Matterport Pro3 Performance Kit
Kleine Details, grosse Wirkung
Die Matterport Pro3 bietet vielseitige Möglichkeiten für die digitale Erfassung von Gebäuden und Räumen. Doch je nach Umgebung kann das passende Zubehör den Arbeitsprozess erheblich erleichtern.
Ein interessantes Beispiel ist ein ausziehbares Carbon-Spezialstativ mit einer Höhe von bis zu 7,5 Metern. Damit lassen sich Kamerapositionen realisieren, die mit einem herkömmlichen Stativ nicht erreichbar wären – beispielsweise in hohen Räumen oder bei speziellen Aufnahmesituationen.
Auch die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle. Gerade in dunklen Bereichen kann eine zusätzliche Lichtquelle helfen, die visuelle Qualität der Aufnahmen zu verbessern.
Manchmal sind es nicht die grossen technischen Neuerungen, sondern die richtigen Ergänzungen, die neue Möglichkeiten eröffnen.
Teleskop PMC-766-2XL/Carbon | Höhe ausgefahren 7.5m
Gute Technik braucht gutes Handwerk
Die richtige Ausrüstung ist jedoch nur ein Teil des Erfolgs.
Wie gross sollten die Abstände zwischen den Scanpositionen sein? Worauf ist bei Treppen und mehreren Stockwerken zu achten? Wie lassen sich Scans sinnvoll miteinander verbinden? Und welche Möglichkeiten bietet die anschliessende Bearbeitung?
Genau diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Matterport Academy von Visualreality3D.
In zwei aufeinander aufbauenden Levels vermitteln wir praxisnahes Wissen für die tägliche Arbeit.
Im ersten Level geht es um die Grundlagen der 3D-Erfassung: von der Vorbereitung und Positionierung über komplexere Raumsituationen bis zur Verarbeitung und Sicherung der Scans.
Der zweite Level widmet sich dem Matterport Workshop und den vielfältigen Möglichkeiten der Nachbearbeitung – darunter Startpunkte, Informationspunkte, Messungen, Beschriftungen, Fotos und weitere Funktionen.
Das Ziel ist nicht nur, die Software zu kennen, sondern ihre Möglichkeiten im eigenen Arbeitsalltag sicher und effizient einzusetzen.
Und was passiert nach dem Scan?
Ein digital erfasstes Gebäude ist häufig erst der Ausgangspunkt.
Je nach Projekt werden aus den Aufnahmen weitere Unterlagen benötigt: beispielsweise Grundrisse, 2D-Pläne oder 3D-Modelle als Grundlage für Planung, Dokumentation oder Weiterbearbeitung.
Hier kommt ein weiterer Kompetenzbereich von Visualreality3D ins Spiel.
Mit unserer Erfahrung im Architekturbereich verbinden wir die digitale Gebäudeerfassung mit der Erstellung technischer Zeichnungen und Modelle.
Damit begleiten wir nicht nur den Aufnahmeprozess, sondern unterstützen auch dabei, aus erfassten Räumen nutzbare Planungsgrundlagen zu entwickeln.
Mehr Möglichkeiten entdecken
Ob zusätzliche Ausrüstung für besondere Aufnahmesituationen, eine vertiefende Schulung oder die Weiterverarbeitung von Scandaten: Oft lohnt es sich, die Möglichkeiten rund um bestehende Arbeitsabläufe neu zu betrachten.
Bei Visualreality3D beschäftigen wir uns täglich mit genau diesen Fragen – von der passenden Kamera und dem richtigen Zubehör über die Matterport Academy bis hin zur Erstellung von 2D- und 3D-Unterlagen.
Vielleicht steckt auch in Ihrem nächsten Projekt mehr Potenzial, als Sie auf den ersten Blick vermuten.